Fischschutz ist wichtig

Fische können ebenso vernachlässigt werden oder Probleme hervorrufen, wie andere Tiergruppen auch. Jährlich werden wir im Zusammenhang mit Aquarienfischen auf 5-10 Tierschutzfälle aufmerksam gemacht. Nachfolgende Beispiele geben einen Eindruck davon.



Aggressives Verhalten
Auch kleinere Fischarten können aggressiv reagieren und Probleme im Aquarium verursachen. Dazu zählen zum Beispiel Zebrabuntbarsche, die bei der Fortpflanzung das Revier verteidigen.
Grosse Fischarten benötigen viel Platz. Alte beziehungsweise für ein Aquarium zu gross gewordene Fische benötigen oft ein neues Zuhause mit geräumigerem Lebensraum.


Körperschäden
Grosse, nervöse Fische in zu kleinen Aquarien gepflegt, verletzen sich oftmals an den Einrichtungsgegenständen. Ebenso können sich Fische bei Revierkämpfen stark verletzen.


Geburtenregulierung
Manche Fischarten können in kurzer Zeit sehr viel Nachwuchs bekommen. In solchen Fällen stellt sich die Frage: wohin mit den vielen Jungen? In der Fischauffangstation werden auch Jungfische entgegengenommen. Besser wäre es aber, sich vorher Gedanken zu machen, wie ein unerwünschter Nachwuchses vermieden werden könnte.


Riesenfische
Der Haiwels, Pangasius spec. gehört dazu. Viele Fische wachsen sehr schnell heran – ohne sich ans Aquarium anzupassen. Übrigens: So etwas wie eine Anpassung an die Aquariumgrösse gibt es nicht! Schon eher führt Platzmangel sowie eine schlechte beziehungsweise unzureichende Ernährung zu Kümmerwuchs.


Fische in öffentlichen Einrichtungen
In Restaurants sind gelegentlich Aquarien mit Grossfischen zu bestaunen. Bei ausreichend Platz im Aquarium kann dies gut gehen. Meist sind zu viele Fische im Aquarium. Besser ist es, sich auf wenige kleinere Fischarten zu beschränken. Weiter sollten die Fische im Aquarium auch Versteckmöglichkeiten vorfinden. Laute Musik oder starke Schwingungen können bei Fischen durchaus Stress hervorrufen.


Zu wenig Wasser im Gartenteich
Ungepflegte Gartenteiche verlanden mit der Zeit. So stehen den Fischen immer geringere Wassermengen zur Verfügung. In Teichen mit geringer Wassertiefe können keine Fische gepflegt werden – sie erfrieren im Winter oder sie sterben im Sommer bei zu warmen Wassertemperaturen.


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